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Mit der Ernährung des Hundes ist das so eine Sache. Jahrhundertelang hat sich niemand Gedanken darüber gemacht, wie sein Haus-, Hof,- Jagd- oder Wachhund ernährt werden muß, damit er gesund und vital ist.
Erst mit der zunehmenden Abweichung vom natürlichen Lebensraum des Hundes in Großstädte und Wohnungen, mit den immer geringer werdenden Möglichkeiten, sich selbst zu versorgen, wurde die Ernährungsfrage zu einem Problem.
Wie aber in den meisten wichtigen Fragen des Lebens gehen die Meinungen der Gelehrten in Bezug auf die "ideale Ernährung" auseinander. Wir wollen uns an dieser Stelle deshalb auch darauf beschränken, einige grundlegende Dinge, über die es keine Meinungsverschiedenheiten gibt, darzustellen.
Der Hund ist von Natur aus Fleischfresser. Ein Blick zwischen die Kiefer eines Hundes genügt, um festzustellen, daß seine Zähne nicht zum Zermahlen von Pflanzennahrung vorgesehen sind. Das Verdauungssystem besteht aus einem einhöhligen Darmtrakt, der hervorragend dazu geeignet ist, tierische Nahrung aufzuschließen.
Das bedeutet aber, daß die Betonung auf tierischen Proteinen und Fetten liegen sollte. Fette sind dabei die Hauptenergiequelle, wobei die Proteine dazu benötigt werden, die Fette in Energie umzuwandeln. Hier sollte auf ein Verhältnis von 2:1 (Proteine zu Fette) geachtet werden.
Die Fette müssen über die Deckung des Energiebedarfs hinaus alle essentiellen Fettsäuren liefern, wobei auch hier die tierischen Fette dem pflanzlichen Fett weit überlegen sind in Bezug auf Geschmack, Akzeptanz und Verwertbarkeit. Über Reis- und Mais-Bestandteile ist es möglich, die richtige Zusammenstellung von Kohlenhydraten, der lebenswichtigen Kurzzeit-Energiequelle, zu erzielen.
Für die optimale Verdauung und Verwertung des Futters sind die Rohfaserbestandteile als Hauptballaststoffe verantwortlich. Problemprodukte sind dabei mittlerweile Weizen, Soja und alle Milchprodukte geworden, da diese als Hauptursache von Futtermittelallergien angesehen werden können.
Für den Laien ist das mit Sicherheit ein unüberschaubares Gebiet. Seine Beurteilung bezüglich der Qualität eines Futters kann sich letztendlich nur auf äußere Dinge beschränken.
Der Kot des Hundes sollte fest und geruchsarm sein und nach wenigen Tagen zerfallen. Das Tier sollte kräftige Zähne, ein gesundes Zahnfleisch und geruchsarmen Atem haben. Die Augen müssen klar und glänzend, die Nase muß sauber, glatt und etwas feucht sein. Auch die Vitalität des Tieres gibt Auskunft über die Qualität und Ausgewogenheit der Ernährung.
Doch die eigentliche Frage ist damit noch nicht geklärt. Wie ernähre ich meinen Hund eigentlich richtig?!!
Wir sind der Meinung, daß es keinen Anbieter gibt, der für sich in Anspruch nehmen kann, der einzig wahre Messias zu sein. Auch reagieren verschiede Hunde unterschiedlich auf gleiche Futtersorten.
Außerdem ändern sich die Anforderungen an den Energiehaushalt eines Futters mit der Lebensphase bzw.mit der Haltung des Hundes. So benötigen die Hundewelpen im ersten Jahr nach der Umstellung von Muttermilch auf Fertignahrung einen erhöhten Energiespender. Hunde wachsen in diesem ersten Jahr soviel wie ein Mensch in den ersten vierzehn Jahren!
Beim ausgewachsenen Hund unterscheidet man den normal aktiven Hund von Gebrauchshunden, wie Schlitten-, Jagd- oder Ausstellungshunden, die einen wesentlich höheren Energiebedarf haben. Im Gegensatz dazu gibt es den inaktiven und den älteren Hund mit wenig Bewegung und damit natürlich auch geringerem Kalorienbedarf.
Sicherlich ist es für jeden Hund eine Freude, frische Innereien (aber niemals vom Schwein!) angeboten zu bekommen; ausreichend ist diese Ernährungsform aber nicht. Zusätzlich sollte immer ein nach den oben benannten Kriterien aufgebautes Trockenfutter verfüttert werden.
Dosennahrung sollte ebenfalls immer nur einen Teilbereich des Ernährungsplanes darstellen. Und speziell in diesem Bereich gibt es qualitativ sehr große Unterschiede. Deshalb sollte man auch immer die jeweiligen Deklarationstabellen auf der Verpackung beachten.
Niemals jedoch sollte das Tier mit unseren Ernährungsgepflogenheiten konfrontiert werden. Keine gewürzten Speisen, keine fetten "Leckerbissen" wie Leberwurst und schon gar keine Süßigkeiten, wie wir Menschen sie so gerne essen.
Als wirklichen Leckerbissen betrachtet der Hund spezielle Backwaren, getrocknete Innereien wie Pansen, Dörrfleisch, etc. oder auch einen saftigen Kalbsröhrenknochen.
Aus diesem Grund hat sich der HippoStore dazu entschlossen, mit einem erfahrenen, verantwortungs-
bewußten und leistungsstarken Partner im Bereich von Tiernahrung zusammen zu arbeiten, mit der
Firma DIBO-Tierkost GmbH in Burscheid
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